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Literatur

Wir stellen Ihnen hier lesenswerte Bücher vor, die sich mit den Themen Armut, Wohlstand und Obdachlosigkeit beschäftigen. Sie können diese Bücher bei jedem Buchhändler bestellen oder über den Internet-Buchhändler AMAZON.DE zum normalen Ladenpreis bequem zu sich nach Hause senden lassen.

Wem gehört die Stadt? Armut und Obdachlosigkeit in den Metropolen.
 
Wem gehört die Stadt?
Autor: Elisabeth Blum

Preis: 18,90 €
Taschenbuch - 279 Seiten - Lenos Verlag, Basel
Erscheinungsdatum: 1996
ISBN: 385787256X

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Kurzinhalt:
Der öffentliche Raum der Stadt wird umgebaut: Arme und Obdachlose, die das Bild des glücklichen und erfolgreichen Lebens durch ihre blosse Gegenwart belasten könnten, sind in der geschäftigen Stadt der Einkaufserlebnisse, des Big Business und des touristischen Sightseeing nicht nur unerwünscht, sie werden mit zunehmend schärferen Massnahmen zum Verschwinden gebracht. Die von der Architektin Elisabeth Blum zusammengestellte Anthologie berichtet über Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, ihre Wohnung aufzugeben gezwungen sind und schließlich auf der Straße landen. Sie stellt Initiativen vor, die die vom schlanken Staat nicht mehr geleisteten Aufgaben übernehmen, bietet politische und ökonomische Analysen, die nach den Ursachen der Verelendung inmitten des Reichtums fragen und gibt Anregungen und Perspektiven für ein Umdenken in den Köpfen und in den Städten.
 
'Und plötzlich bist du arm'. Geschichten aus dem neuen Deutschland.
 
Und plötzlich bist du arm
Autor: Frauke Hunfeld

Preis: EUR 7,62 €
Taschenbuch - 185 Seiten - Rowohlt TB-V., Rnb.
Erscheinungsdatum: 1998
ISBN: 3499222094

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Kurzinhalt:
Ob in Ost- oder Westdeutschland: die Angst vor dem Absturz wächst. Stern-Redakteurin Frauke Hunfeld läßt in eindringlichen Porträts Menschen zu Wort kommen, die mit plötzlicher Armut oder dem aufreibenden Kampf dagegen fertig werden müssen: Wie lebt es sich von fünf Mark am Tag? Wie erklärt ein kleines Mädchen seinen Klassenkameraden, daß es nicht zum Wandertag mitkommt, weil zu Hause das Geld für die Bootsfahrt nicht übrig ist? Es geht um Würde und um Heimlichkeiten, um überraschende Sichtweisen und persönliche Lebensstrategien, mit vorher nicht gekannten Problemen umzugehen.
 
Weglaufen und ohne Obdach. Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen.
 
Weglaufen und ohne Obdach
Autor: Ronald Lutz, Bernd Stickelmann

Preis: 20,50 €
Taschenbuch - 304 Seiten - Juventa Vlg., Weinheim
Erscheinungsdatum: 1999
ISBN: 3779902583

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Kurzinhalt:
Dieses Buch dokumentiert praktische Erfahrungen in der sozialpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen in besonderen Lebenslagen. Schwergewicht wird auf den schwierigsten Teil der Arbeit gelegt: Wie läßt sich ein Zugang zu Jugendlichen gewinnen, deren Lebensmittelpunkt die Straße geworden ist. Die Berichte entwickeln die Prozesse, die in der Arbeit mit diesen Jugendlichen möglich sind, thematisieren aber auch die Probleme. Die Vermeidung des bisher üblichen Begriffes "Straßenkinder" mit der Formulierung "Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen" soll eine differenzierte und professionelle Wahrnehmung der Problemlage dieser Jugendlichen fördern, aber auch eine sozialpädagogische Diskussion über den Stellenwert tradierter Sozialisationsagenturen initiieren. Die ethnologischen, soziologischen und die sozialpädagogischen Theorieansätze, die die Hintergründe und Bedingungen des Lebens auf der Straße systematisieren, werden als Gerüst für die Aufarbeitung der praktischen Ansätze in verschiedenen Städten Deutschlands erörtert. Das Buch trägt damit Materialien und Konzepte zusammen, die der Debatte mehr Sachlichkeit vermitteln sowie Hintergründe und Ursachen aufarbeiten.
 
Von Berbern und Stadtratten.
 
Von Berbern und Stadtratten
Autor: Rüdiger Heins

Preis: 8,40 €
Taschenbuch - 159 Seiten - Lamuv Vlg., Göttingen
Erscheinungsdatum: 1998
ISBN: 3889775063

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Kurzinhalt:
Sie sitzen "Bomben" (Zwei-Liter-Weinflaschen) saufend in den Städten herum, "machen Sitzungen" (betteln in der Fußgängerzone): Penner, Tippelbrüder, Obdachlose - sie selbst nennen sich Berber oder auch Stadtratten. Und es gibt immer mehr "junge Bettenbauer" (Neue auf der Straße).

Der Autor hat als Sozialarbeiter zwei Jahre lang in einer Herberge für Nichtseßhafte gearbeitet. Auf eine sehr einfühlsame und eindrückliche Art schildert er die Lebensgeschichten einzelner Menschen von der Straße und ihr Verhalten im Berber-Alltag sowie seine eigene, fast nicht zu vermittelnde Rolle in einer solchen Einrichtung.

 

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